Umzug in die Hanauer Landstraße
Heutiger Haupteingang der Neckermann-Zentrale. Auffällig die Schächte und Treppen an der Fassade.
Das unternehmen expandierte weiter, und mit ihm die Zahl der Mitarbeiter. Hatte Neckermann 1950 noch mit 107 Angestellten begonnen, war deren Zahl bereits Ende 1951 auf 1.700 gestiegen. 1958 waren im Gesamtunternehmen über 6.000 menschen beschäftigt, davon ein Großteil in Frankfurt. In Stoßzeiten wie dem Vorweihnachtsgeschäft wurde darüber hinaus noch eine stattliche Zahl von Aushilfskräften benötigt.
Das vom Architekten Egon Eiermann entworfene, 256 Meter lange und 56 m breite sechsstöckige Gebäude wurde in den jahren 1958 bis 1961 geplant und gebaut.Das Gebäude der Neckermann-Zentrale am Danziger Platz war zu klein geworden, so dass man sich zu einem Neubau an der Hanauer Landstraße 360 im Frankfurter Stadtteil Fechenheim entschloss. Auffälliges Merkmal des nüchternen Zweckbaus waren und sind die vier außen angebrachten Treppenaufgänge (jeweils zwei an beiden Längsseiten), mit denen man Platz für TreppenHäuser einsparte.
september 1960 bezogen und ist bis heute Sitz des unternehmens.Der neue firmensitz wurde am 15.
Die Bestelldaten wurden im so genannten „Lochherraum“ zunächst mittels schreibmaschinenähnlicher Geräte auf LochKarten und anschließend auf Magnetbänder übertragen, und der Großrechner übernahm dann das Schreiben der Rechnungen und die dazu notwendigen Vorarbeiten.Zur Optimierung der Bestellabwicklung wurde eine IBM-Großrechenanlage installiert.
In der Frankfurter Versandzentrale arbeiteten 1965 3.811 Mitarbeiter, in den Textilfabriken in Frankfurt, Darmstadt und Essen wurden darüber hinaus weitere 14.297 menschen beschäftigt. Insgesamt erWirtschaftete die Neckermann-Gruppe in diesem Jahr erstmals mehr als 1 Milliarde DM.
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