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Eingang fand Jeanne Paquin auch in die Literatur. Marcel Proust erwähnt die Modeschöpferin in seinem Roman Auf der suche nach der verlorenen Zeit. Dort erklärt einer der Romanfiguren anlässlich einer Diskussion über Eleganz, dass es außer den Schwestern Callot sowie Doucet, Chéruit und - wenn auch mit dem einschränkenden Hinweis "manchmal auch" - Jeanne Paquin - nur schauderhafte Couturiers gebe.





Aus ihrer Geschäftstätigkeit zog sie sich bereits 1920 wieder zurück. Das von ihr gegründete Modehaus existierte jedoch noch bis 1954.



Jeanne Paquin (* 1869; † 1936) war eine der ersten Modeschöpferinnen. Sie bestimmte über drei Jahrzehnte das Modegeschehen ihrer Zeit mit. Berühmt wurden ihre mit Pelz besetzten Kostüme und Mäntel.



Nach einer Ausbildung zur Schneiderin in einem bekannten Pariser Modesalon gründete Jeanne Paquin 1891 ihr eigenes Modehaus. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Mann, einem Bankier, der auch die Geschäftsführung ihres Salons übernahm. Zu ihren Kundinnen zählten Berühm mit dem Kreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet und war damit die erste Frau, die diese Anerkennung erhielt.




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