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Emanzipation (lat. emancipare: einen Sklaven oder erwachsenen Sohn aus dem mancipium – das ist die feierliche EigentumserWerbung durch Handauflegen – in die selbstständigkeit entlassen)



Im 17./18. Jahrhundert erfolgte eine Bedeutungsverschiebung: Aus dem Akt des Gewährens von selbständigkeit wurde eine Aktion gesellschaftlicher und insbesondere politischer selbstbefreiung; Ziel jedes emanzipatorischen Bes bzw. Gleichheit durch Kritik an Diskriminierung und/oder paternalistischer S






War die Emanzipation im antiken Rom ein einmaliger, durch den Höher- dem Niedrigergestellten erwiesener Erweis eines Rechtes, kannte das Mittelalter die emancipatio canonica, die besagte, dass Kinder von Ketzern aus deren Erziehungsberechtigung entnommen und Klosterschulen übergeben werden konnten. In der frühen Neuzeit beginnt der reflexive Gebrauch der Emanzipation: Einzelne vermögen sich bevormundenden S schließlich wird eine allgemeine gesellschaftliche Emanzipation anges

Emanzipation bedeutet Gleichstellung von Minderheiten und Benachteiligten: z. B.: Frauen, Schwarzen, Arbeiter, Bauern oder Homosexuellen.



In der neuen westlichen Geschichte können grob drei Emanzipationsbewegungen unterschieden werden.





  • Autonomie
  • Judenemanzipation
  • Frauenbewegung
  • Lesben- und Schwulenbewegung
  • selbstbestimmung
  • Eigenverantwortung
  • menschenwürde



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